Mein letzter echter Lauf war am 5. November. Seitdem habe ich zwei kleine Testläufe gemacht – mit ernüchterndem Ergebnis. Die Pause dauert also noch. Zeit für mentale Arbeit.
„Schiefe Niere, doofes Schambein: Ich will endlich laufen!“ weiterlesen
Runner's Highs and Lows
Das bunte Läuferleben.
Mein letzter echter Lauf war am 5. November. Seitdem habe ich zwei kleine Testläufe gemacht – mit ernüchterndem Ergebnis. Die Pause dauert also noch. Zeit für mentale Arbeit.
„Schiefe Niere, doofes Schambein: Ich will endlich laufen!“ weiterlesen
Schambein-Pein
Oh Schambein-Pein,
Oh Schambein-Pein,
Du stichst in meinen Bauch hinein.
Du setztest einst den Götze matt,
Ein halbes Jahr lang war er platt.
Oh Schambein-Pein,
Oh Schambein-Pein,
Du stichst in meinen Bauch hinein.
Bei jedem Marathon sind sie dabei: Paradiesvögel im Kostüm mit bunter Perücke, Supermann-Umhang, Federschmuck oder irgendwelchen Fantasie-Kostümen. Immer wenn ich einen dieser Läufer sehe, stelle ich mir eine Frage: Warum?
„Warum es (kein) Schwachsinn ist, beim Marathon ein Kostüm zu tragen“ weiterlesen
Wenn ich im Ziel eines Laufs weinen muss, muss schon etwas Besonderes passiert sein. Vor genau einem Jahr in Essen war es Erleichterung. Auf dem Stilfser Joch war es Stolz. Im Schatten des Kölner Doms war es alles. 35 Kilometer lang war es der perfekte Marathon, am Ende war es eine Geschichte vom Kämpfen und von Krämpfen.
„Köln-Marathon 2018: Mit Kampf und Krampf zum Dom“ weiterlesen
Wie immer schleicht sich auf den letzten Metern der Marathon-Vorbereitung Panik in den Kopf. Was kann ich noch ändern? Gibt es irgendwo ein Wundermittel? Wie kann ich den Lauf dieses Mal besonders gut überstehen? Natürlich ist es dafür viel zu spät. Und trotzdem experimentiere ich: mit Chia-Samen.
„Iskiate – Auf der Suche nach dem Tarahumara im Tank“ weiterlesen
Vor der Leichtathletik-EM in Berlin hatte ich Fragebögen an einige Athleten verschickt, um ihrer Einstellung und ihrem Antrieb auf den Grund zu gehen. Da ich nun wieder in einer Marathon-Vorbereitung stecke, habe ich mir die Bögen noch einmal vorgeknöpft, um zu sehen, ob ich aus den Antworten etwas für meinen Laufalltag und den Köln-Marathon mitnehmen kann. Ich kann – und wie! „Was Hobby-Sportler von Spitzen-Athleten lernen können“ weiterlesen
Die European Championships haben es wieder einmal gezeigt: Die Sportwelt hat so viel mehr zu bieten als Fußball. Natürlich emotionalisiert der Fußball auf eine ganz besondere Weise. Aber auch Schwimmen, Turnen, Rudern bieten jede Menge Drama und Spektakel. Doch sie sollten sich nichts darauf einbilden. Denn wie es einer Sportart geht, die sich für die verkannte geilste im ganzen Land hält, sieht man an der Leichtathletik.
„Nach Berlin 2018 sollte die Leichtathletik kämpfen, nicht jammern“ weiterlesen
Tempo, Eile, Ehrgeiz. Wer genau das nicht sucht, ist auf meiner Lieblingsinsel richtig. Denn mit allem, was mit Hast und Schnelllebigkeit zu tun hat, bildet Baltrum ein perfektes Gegensatz-Pärchen. Außer dienstags, denn dann ist Baltrum-Lauf.
„Laufen auf Baltrum – klitzeklein, aber voller Abwechslung“ weiterlesen
Die Geschichte eines Berliner Senioren, der seit vier Monaten im Koma liegt und erst jetzt identifiziert werden konnte, wirft bei mir aufs das Laufen bezogen eine Frage auf: Was ist, wenn mir etwas zustößt?
„Was, wenn beim Laufen das Undenkbare passiert?“ weiterlesen
„Bloß nicht übersäuern!“ Das Mantra der Langstrecken-Läufer klingt öde und verleitet uns Amateure im Training dazu, immer schön in der Wohlfühlzone zu laufen. Das Ergebnis sind „schnelle“ Läufe, die zu langsam geraten. Denn wenn es einen Stoff gibt, den wir wirklich verabscheuen, dann ist das Laktat. Zu unrecht.